
WebDesign und Zukunft
Vorteile barrierefreien Webdesigns in Stichpunkten:
Die barrierefreie Informationstechnik Verordnung
Das neue Gesetz wird auch Folgen für das Webdesign haben.
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Suchmaschinen und barrierefreie Websites
Lesen Sie die verrückte Geschichte der "Hommingberger Gepardenforelle".
Was hat es mit dieser Website auf sich? Sie ist ein Überbleibsel des Suchmaschinen-Wettbewerbs, den Heise im Jahr 2005 veranstaltete. Suchmaschinen-Optimierer waren aufgerufen, mit ihren Websites möglichst hohe Positionierungen für den Suchbegriff "Hommingberger Gepardenforelle" zu erzielen.
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Auch unsere Seiten sind getestet:
Barrierefrei bringt Vorteile
Heute Pflicht bei Behörden - Morgen Standard in der freien Wirtschaft!
Barrierefreies Internet wurde zunächst für Menschen mit Behinderung konzipiert. Diese wurden zu Vorreitern der Umsetzung technischer Standards im Internet. Webseiten, die für Technikanwendungen Behinderter Menschen zugänglich sind, sind auch über Handy oder PDA zu erreichen.
Wenn der Quellcode von allen Ausgabegeräten gelesen werden kann, erhöht Barrierefreiheit die Reichweite von Internetseiten. Moderne Programmierung ist kürzer im Code und sorgt für schnellere Ladezeiten und geringere Kosten. Barrierefreie Seiten sind in der Regel besser verständlich und leichter zu bedienen. Ihre Kundenkreis wächst und ist zufriedener.
1. Zukunnftsorientiert
Die Nutzung mit alternativen Zugangsgeräten wird zunehmen. Barrierefreie Webseiten brauchen keine getrennt geschriebene Anwendung, weil diese ganz normalen HTML-Seiten kompatibel und zugänglich sind. Durch spezielle Stylesheets lassen sich sogar die Inhalte steuern, wenn z. B. bestimmte Bereiche oder Elemente der Website nicht in PDA's oder beim Ausdruck angezeigt werden sollen.
Nutzer neuer Browsertechnologien gehören meist zu höheren Einkommensschichten, diese Besucher erreichen Sie gerade mit barrierefreien Internetpräsenzen. Sie erhöhen Ihre Reichweite und sparen gleichzeitig, weil keine zusätzlichen Anwendungen geschrieben werden müssen.
Barrierefreie Informationstechnik
Die Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem § 11 Behindertengleichstellungsgesetz (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung - BITV) trat am 24.07.02 in Kraft.
Der Bayerische Landtag hat am 25. Juni 2003 das »Bayerische Gesetz zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung« (BayBGG) einstimmig beschlossen. Es trat am 1. August 2003 in Kraft.
Die darin angekündigte Verordnung Barrierefreies Internet und Intranet
ist noch nicht veröffentlicht, sie wird derzeit erarbeitet.
Ansprechpartner:
Bayerisches Staatsministerium des Innerenpresse@stmi.bayern.de
.
2. Das Ansehen in der Öffentlichkeit wird erhöht
Noch ist es nicht selbstverständlich, eine zugängliche Website zu haben. Das Interesse an solchen Seiten ist groß. Die Zugänglichkeit einer Webpräsenz ist Qualitätsmerkmal und Zeichen der Leistungsfähigkeit - und damit können Sie werben.
3. Zugänglichkeit erhöht Ihre Reichweite
Neben tatsächlichen Behinderungen gibt es eine Vielzahl von allgemeinen Barrieren der Zugänglichkeit:
- Rund 10 Prozent der männlichen Deutschen sind farbenblind oder können zumindest zwei bestimmte Farben nicht auseinander halten.
- Haben Sie schon einmal nachgefragt, wie viele Ihrer Kunden Schwierigkeiten mit zu kleinen Schriftgrößen bei Webseiten haben und die Inhalte daher nicht oder nur sehr mühsam lesen können? Allgemeine Schätzungen gehen von bis zu einem Drittel aller Internetnutzer aus.
- Wie das Statistische Bundesamt zum "Internationalen Tag der behinderten Menschen" mitteilt, lebten in Deutschland im Mai 2003 8,4 Mill. Menschen mit einer amtlich anerkannten Behinderung. Im Durchschnitt war somit jeder zehnte Einwohner behindert. Die Nutzung des Internets erfolgt u.a. mithilfe von Screenreader und Tastatur.
- Oft ist das Internet für behinderte Menschen die einzige Verbindung zur Aussenwelt. Mit 80 Prozent sind Behinderte weit öfters online als die Nicht-Behinderten mit nur 42 Prozent. Über die Hälfte der Blinden und Sehbehinderten stufte sich in einer Umfrage des Bundeswirtschaftsministeriums als "Internetkenner" ein.
4. Wartung
Durch Trennung von Inhalt und Layout müssen Änderungen nur an einer Datei (StyleSheet) vorgenommen werden. Die Änderungen wirken auf allen Seiten der Webpräsenz. Das spart Zeit und damit Geld.
5. Ladezeit
Denken Sie an Ihr eigenes Surfverhalten: Wie lange sind Sie bereit zu warten, bis eine Seite komplett geladen ist? Da das Layout ausgelagert ist, sind zugängliche Webseiten bis zu zwei Drittel kleiner. Zudem wird der Code "schlanker" geschrieben.
6. Benutzerfreundlich
Die Dokumente sind klarer strukturiert und die Navigation ist zugänglich gestaltet.
Forrester Research hat ermittelt, dass 78% der Internetnutzer einer Website auf Dauer den Rücken kehren, wenn diese als nicht benutzerfreundlich eingeschätzt wird.
7. Suchmaschinenranking
In der Regel greifen zwei Drittel der Internetnutzer über Suchmaschinen auf Ihr Angebot zu. Bei der Erstellung einer Website können Sie am meisten Einfluss auf das Verhalten der Suchmaschinen nehmen. Die Inhalte eines strukturierten Code ohne Layoutballast können Suchroboter besser aufnehmen, so landen meistens barrierefreie Webseiten auf den vorderen Plätzen bei Google.
Darüber hinaus ergeben sich bei zugänglichen Websites weitere Möglichkeiten der Feinsteuerung, um Ihre Website im Markt zu platzieren.